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30.06.2008 …Sieg beim Bergpreis ...
... des Kyffhäuser Triathlon und Platz 2 in der Gesamtwertung. Der letzte Test vorm Ironman in Zürich ist sehr gut verlaufen. Ich hatte im Vorfeld lange mit meinen Trainer hin und her gerechnet, ob ein so schweres Rennen 14 Tage vor dem Hauptwettkampf überhaupt Sinn macht, zumal ich den Kyffhäuser Bergtriathlon nur aus dem vollen Training bestreiten konnte. Aber auf Grund der Reifenpanne beim EC Schlierssee brauchte ich noch ein Rennen bei dem ich nicht nur den Frust ablassen, sondern auch noch einmal eine echte Ausbelastungen haben würde. Thomas hätte es zwar lieber gesehen, wenn ich durchtrainiert hätte aber bei 30 Stunden in der letzten Woche kann man eigentlich nicht von einer Pause sprechen.

Geschwommen wurde bei sonnigem Wetter im Stausee Kelbra, welcher durch den starken Wind ziemlich wellig war. Ich konnte mich von Beginn ab an die Spitze des Feldes setzen. Nach der ersten von zwei Schwimmrunden hatte ich einen Vorsprung von ca. 20 Sekunden, den ich leider durch einen Orientierungsfehler meinerseits nicht weiter ausbauen konnte.

Beim Radfahren ging es um den erstmalig ausgelobten Bergpreis, zu Ehren der bei einem Radunfall ums Leben gekommenen Diana Vökler. Diana war die ehemalige Veranstalterin dieses Rennens und diesen Preis gab es für den oder die Erste auf dem Kyffhäuser. Davor lagen etwa 3 Kilometer Flachstück und der Anstieg mit seinen 36 Spitzkehren. Auf dem Flachstück konnte ich meine Verfolger noch erkennen, aber auf dem knapp 5km langen Anstieg hatte ich trotz des harten Trainings der letzten Tage noch die besten Beine. So fuhr ich 2 Minuten Vorsprung auf meine Verfolger heraus! Danach gings in eine echt knackige Abfahrt, bei der ich knapp 70 km/h schnell war. Leider kam mir die "Gruppe" bei dem starken Gegenwind auf dem danach folgenden Flachstück gefährlich näher, nur durch die zwei letzten eingestreuten Hügel konnte ich eine knappe halbe Minute in die zweite Wechselzone retten.

Beim Lauf musste ich dann meinem Alleingang etwas Tribut zollen. Nach etwa 2 Kilometern lief Thomas Röver an mir vorbei, welcher einfach die frischeren Beine hatte. Ich spulte danach kontrolliert die letzten Kilometer ab und freute mich im Ziel über die gute Leistung und das hart erfahrene Preisgeld. Auf dem Rückweg versuchte mein Bruder noch zu zeigen, wie weit das Auto ohne Sprit fährt. Zum Glück mussten wir nicht schieben, sondern nur von der Autobahn abfahren. Jetzt stehen noch drei harte Tage auf dem Programm und danach werden die Beine hochgelegt. Nur in der Ruhe wächst der Muskel;-))

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